1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sabrina Sebald (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Buchung von Online-Readings, Prozessarbeiten und Coachings im Bereich Human Design.

Die Dienstleistungen werden grundsätzlich online über Zoom erbracht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.

 

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung der jeweils vom Kunden gebuchten Dienstleistung.

Hierzu gehören insbesondere:

Human Design Readings, Prozessarbeiten auf Grundlage des Human Design Systems, und Coachings auf Grundlage des Human Design Systems.

Art, Umfang, Dauer und Inhalt der jeweiligen Dienstleistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website oder aus einer individuell zwischen Anbieterin und Kunde getroffenen Vereinbarung.

Die Anbieterin schuldet die vereinbarte Durchführung der jeweiligen Dienstleistung. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet und nicht garantiert.

Die Dienstleistungen dienen der persönlichen Reflexion, Selbsterfahrung und Auseinandersetzung mit den jeweils vereinbarten Themen. Sie ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische, heilkundliche, psychologische, rechtliche oder sonstige fachlich erforderliche Beratung oder Behandlung.

Insbesondere werden im Rahmen der angebotenen Dienstleistungen keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen gestellt, keine Krankheiten behandelt und keine Heilversprechen abgegeben.

Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden ist der Kunde selbst dafür verantwortlich, geeignete medizinische, psychotherapeutische oder sonstige fachlich zuständige Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich darüber, ob und in welcher Weise er die im Rahmen der Dienstleistung gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen auf sein eigenes Leben anwendet. Die Verantwortung für eigene Entscheidungen und deren Folgen verbleibt beim Kunden.

 

3. Vertragsschluss

Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot der Anbieterin dar.

Die Buchung einer Dienstleistung über das Buchungsformular, per E-Mail oder auf einem anderen vereinbarten Weg stellt ein verbindliches Angebot des Kunden auf Abschluss eines Vertrages dar.

Vor Abgabe der Buchung erhält der Kunde die für den Vertragsschluss erforderlichen Informationen sowie die jeweils geltenden AGB und Informationen zum gesetzlichen Widerrufsrecht.

Der Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin die Buchung gegenüber dem Kunden per E-Mail oder in anderer geeigneter Form bestätigt.

Bei Dienstleistungen mit einem konkreten Termin wird der Termin grundsätzlich erst nach Bestätigung durch die Anbieterin verbindlich vereinbart.

Die Terminvergabe erfolgt grundsätzlich nach Zahlungseingang, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Bei mehrteiligen Dienstleistungen, insbesondere Prozessarbeiten oder Coachingpaketen, kommt mit der Buchungsbestätigung ein Vertrag über den jeweils vereinbarten Leistungsumfang zustande.

 

4. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen bzw. individuell vereinbarten Preise.

Die Zahlung erfolgt grundsätzlich per Überweisung im Voraus, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsweise vereinbart wurde.

Der Rechnungsbetrag ist innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu begleichen. Bei kurzfristigen Buchungen kann die Zahlung vor Beginn der Dienstleistung fällig sein.

Bei mehrteiligen Dienstleistungen ist grundsätzlich der vollständige vereinbarte Betrag vor Beginn der Leistung zu entrichten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Die Anbieterin ist grundsätzlich berechtigt, die Durchführung einer Dienstleistung von der vorherigen vollständigen Zahlung abhängig zu machen.

 

5. Durchführung der Dienstleistungen

Die jeweils gebuchte Dienstleistung findet zum vereinbarten Termin online über Zoom statt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Bei mehrteiligen Dienstleistungen werden die einzelnen Termine zwischen Anbieterin und Kunde vereinbart.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, die für die Teilnahme erforderlichen technischen Voraussetzungen bereitzustellen. Hierzu gehören insbesondere ein geeignetes Endgerät, eine ausreichende Internetverbindung sowie – soweit für die jeweilige Dienstleistung erforderlich – ein funktionsfähiges Mikrofon und eine Kamera.

Kann eine Dienstleistung aufgrund technischer Probleme auf Seiten des Kunden nicht oder nur erheblich eingeschränkt durchgeführt werden, die der Kunde zu vertreten hat, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Rückerstattung oder einen kostenfreien Ersatztermin.

Bei technischen Störungen auf Seiten der Anbieterin oder des für die Durchführung verwendeten Videodienstes, insbesondere Zoom, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart.

Kann die Dienstleistung aufgrund einer von der Anbieterin zu vertretenden technischen Störung nicht durchgeführt werden und ist kein geeigneter Ersatztermin möglich, wird das für die nicht erbrachte Leistung bereits gezahlte Honorar zurückerstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.

 

6. Persönliche Mitwirkung des Kunden

Die Dienstleistungen können eine aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung des Kunden voraussetzen.

Insbesondere bei Prozessarbeiten und Coachings kann es erforderlich sein, dass der Kunde sich mit den besprochenen Themen auseinandersetzt, Fragen beantwortet, eigene Beobachtungen mitteilt oder vereinbarte Übungen und Reflexionsaufgaben zwischen den Terminen selbstständig durchführt.

Die Anbieterin kann keine bestimmte persönliche Veränderung, Entwicklung oder ein bestimmtes Ergebnis garantieren.

Der Nutzen und die möglichen Ergebnisse der jeweiligen Dienstleistung können unter anderem von der individuellen Situation, den persönlichen Voraussetzungen und der Mitwirkung des Kunden abhängen.

 

7. Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

Das Widerrufsrecht besteht nicht in jedem Fall. Insbesondere gelten die gesetzlichen Ausnahmen vom Widerrufsrecht.

Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde, nachdem der Verbraucher ausdrücklich verlangt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und er bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

Verlangt der Verbraucher, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, kann im Falle eines späteren Widerrufs unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen zu leisten sein.

Bei mehrteiligen Dienstleistungen richtet sich ein gegebenenfalls zu leistender Wertersatz nach dem gesetzlichen Umfang der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen.

Die erforderlichen Erklärungen und Zustimmungen werden, soweit erforderlich, im Rahmen des Buchungsvorgangs eingeholt.

Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt von den nachfolgenden freiwilligen Regelungen zur Terminabsage und Stornierung unberührt.

 

8. Terminabsagen und Stornierungen durch den Kunden

Unabhängig von einem bestehenden gesetzlichen Widerrufsrecht kann der Kunde einen vereinbarten Termin nach Maßgabe der folgenden Regelungen absagen.

Absage bis 7 Tage vor dem Termin

Bei einer Absage bis einschließlich 7 Tage vor dem vereinbarten Termin werden 100 % des bereits gezahlten Honorars zurückerstattet.

Absage zwischen 7 Tagen und 48 Stunden vor dem Termin

Bei einer Absage zwischen 7 Tagen und 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin werden 50 % des bereits gezahlten Honorars zurückerstattet. Die verbleibenden 50 % werden als vereinbarte Stornopauschale einbehalten.

Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder Nichterscheinen

Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen wird grundsätzlich das vollständige vereinbarte Honorar als Stornopauschale einbehalten.

Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall ist nur der tatsächlich entstandene Schaden bzw. die entsprechende Pauschale zu leisten.

Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines tatsächlich entstandenen höheren Schadens vorbehalten.

Die vorstehenden Stornierungsregelungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Rechte des Kunden entgegenstehen, insbesondere ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht.

Bei mehrteiligen Dienstleistungen gelten die Stornierungsregelungen grundsätzlich für die jeweils vereinbarten Einzeltermine, sofern für die betreffende Dienstleistung nichts Abweichendes vereinbart wurde.

Bereits erbrachte Leistungen sowie bereits individuell für den Kunden angefertigte Ausarbeitungen oder Vorbereitungen werden bei einer Stornierung nicht erstattet, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Rechte des Kunden entgegenstehen.

 

9. Absage oder Verschiebung durch die Anbieterin

Die Anbieterin ist berechtigt, vereinbarte Termine aus wichtigen Gründen, insbesondere aufgrund von Krankheit, technischer Störungen oder höherer Gewalt, abzusagen oder zu verschieben.

In diesem Fall wird nach Möglichkeit ein geeigneter Ersatztermin mit dem Kunden vereinbart.

Kann kein geeigneter Ersatztermin gefunden werden, wird ein bereits gezahltes Honorar für die noch nicht erbrachte Leistung vollständig zurückerstattet.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.

 

10. Aufzeichnungen und Unterlagen

Sofern eine Aufzeichnung eines Readings oder einer anderen Dienstleistung oder eine sonstige Unterlage Bestandteil des jeweiligen Angebots ist, wird diese dem Kunden entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung zur Verfügung gestellt.

Die Anfertigung und Bereitstellung einer Aufzeichnung erfolgt nur, soweit dies Bestandteil der vereinbarten Leistung ist.

Aufzeichnungen, Unterlagen, Ausarbeitungen und sonstige Inhalte, die die Anbieterin im Rahmen der Dienstleistung erstellt oder dem Kunden zur Verfügung stellt, sind grundsätzlich ausschließlich für die persönliche Nutzung durch den Kunden bestimmt.

Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.

 

11. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Sämtliche von der Anbieterin erstellten Inhalte, Unterlagen, Ausarbeitungen, Texte, Grafiken und sonstigen Materialien können urheberrechtlich geschützt sein.

Der Kunde erhält an den von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Inhalten lediglich die für die persönliche Nutzung erforderlichen Nutzungsrechte.

Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung, Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet, soweit dies nicht gesetzlich erlaubt ist.

Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

 

12. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.

Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

 

13. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu den Zwecken, Rechtsgrundlagen und Rechten der betroffenen Personen, ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Website.

 

14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Ist der Kunde Verbraucher, bleiben die zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt, soweit diese anwendbar sind.

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

 

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